Da nahm der alte Zaubersänger Väinämöinen den Kiefer eines riesigen Hechtes
und baute daraus die erste Kantele.
Und als er zu spielen begann, kamen die Tiere des Waldes herbei,
und die Menschen ließen ihre Arbeit ruhen und lauschten den fremden, schönen Klängen voller Verzückung.
nach dem Epos "Kalevala" von Elias Lönnrot

Erzählabende
Besondere Abende
"Märchen am Samowar" im Nomadenland Potsdam
"Märchen aus der Wunderlampe" im Nomadenland Potsdam
"Märchenhexe Silberzweig" im Museumsdorf Düppel
Märchen & mittelalterliche Musik mit EIBENKLANG
Klangtheater mit der Märchenkumpaney Der Silberne Zweig
Märchen & Theater mit dem Erzähltheater Machandel
Erzählen für Flüchlingskinder
Es war einmal... MÄRCHEN UND DEMENZ
weitere Projekte

ERZÄHLABENDE

Das Märchenerzählen paßt überall dorthin, wo sich Menschen gesellig zusammenfinden: in Theatern, Kulturhäusern, Restaurants, in privaten Räumen u.s.w. Es läßt sich so ziemlich alles erzählen: Märchen, Sagen, Mythen, literarische Geschichten, Balladen. Erzählabende können von einem einzigen, langen Märchen handeln oder mit mehreren Geschichten einen Themenabend bieten, z.B.:

  • Orientalische Märchen / Tausendundeine Nacht
  • Grimmsche Märchen
  • Erotische Märchen
  • Antike Mythen
  • Geschichten z.B. von Hauff, Andersen oder Fallada
  • Natürlich kann es auch das Lieblingsmärchen sein... Die Märchen und Geschichten erzähle ich mit und ohne musikalische Begleitung. Mit meiner Kantele, einem finnischen Saiteninstrument, begleite ich mich selbst oder es begleiten professionelle Musiker.
    Ich erzähle gern für Erwachsene.
    Kinderprogramme gestalte ich auf Anfrage gern! Siehe hierzu auch die "Märchen aus der Wunderlampe"

    BESONDERE ABENDE

  • Aus dem Leben des Druiden Merlin und seines Schützlings Artus
    (Erzählung von Silvia Ladewig nach walisischen/keltischen Motiven)

  • Von einem der auszog, das Leben zu erfahren: Wie Prinz Siddhartha zum Buddha wurde
    (Erzählung von Silvia Ladewig nach den überlieferten biografischen Schriften)

  • Von Magiern, Sternen und anderen denkwürdigen Begebenheiten: "Die Weihnachtsgeschichte"
    (Erzählung von Silvia Ladewig nach den Evangelien und Apokryphen)

  • "Nußknacker und Mausekönig" nach E.T.A. Hoffmann
  • "MÄRCHEN AM SAMOWAR" im Nomadenland Potsdam

    Was einen schönen Märchenabend noch schöner macht ist der Ort, an dem er stattfindet. Die "Märchen am Samowar" finden in einer echten, originalen kirgisischen Jurte statt. Geschichten lauschen in der Tradition der Altvordern - bei Kerzenschein, auf Schafsfellen, am Ofen und natürlich mit Tee aus dem Holzkohlensamowar.
    Die "Märchen am Samowar" sind eine Einladung, das Leben kirgisischer Nomaden nachzuempfinden. Das Nomadenland hat mittlerweile seinen festen Standort im Remisenpark des Volksparks Psdam.
    Die Märchentermine für 2018 findet Ihr unter dem Menüpunkt "Termine" auf dieser Site. , Die Märchen am Samowar finden einmal im Monat (Juli und August ist Sommerpause) Freitags um 19h statt

    Die Jurten des Nomadenlandes (zzgl. Catering) können auch gemietet werden für private Feiern, für betriebliche Feiern und ganz einfach so, um mit lieben Menschen gemeinsam Märchen zu erleben. Evenings for english speaking guests on request. Please feel free to contact Nomadenland!
    Nomadenland im Volkspark Potsdam
    Winterplatz hinter der Biosphäre von Oktober bis März, Sommeralm im Remisenpark von April bis September. Bitte ggf. bei Nomadenland nachfragen!

    Anmeldung/Reservierung über: Matthias Michel/Nomadenland 0176 - 30 00 51 51 oder info@nomadenland.de, www.nomadenland.de
    Eintritt 11€/8€ inkl. Volksparkeintritt und 1 Becher Tee vom Samowar

    "MÄRCHEN AUS DER WUNDERLAMPE" im Nomadenland Potsdam

    Die "Märchen aus der Wunderlampe" richten sich an Menschen ab Zuhöraltern. Wie die "Märchen am Samowar" finden auch sie in einer echten, originalen kirgisischen Jurte statt. Mit Mama oder Papa und den Geschwistern Geschichten lauschen bei Kerzenschein, auf Schafsfellen, am Ofen.
    Die "Märchen aus der Wunderlampe" sind eine Einladung an die Kinder, das Leben kirgisischer Nomaden nachzuempfinden.

    Die Märchentermine für 2018 findet Ihr unter dem Menüpunkt "Termine" auf dieser Site. Einmal im Monat Sonntags Beginn um 16h

    Es gibt viele magische Dinge auf der Welt, die meisten verborgen an geheimen Orten. Doch eines dieser Wunderdinge ist bis nach Potsdam gelangt und ist im Besitz der Märchenerzählerin Silvia Ladewig: Die Wunderlampe. Aber was die wenigsten wissen: die Wunderlampe schenkt kostbare Märchen her - wenn man den richtigen Zauberspruch dazu weiss ...
    Die Jurten des Nomadenlandes (zzgl. Catering) können auch für Geburtstagsfeiern gemietet werden. Auch für Schulklassen geeignet!

    Nomadenland im Volkspark Potsdam
    Die Jurten stehen auf ihrem festen Platz im Remisenpark des Volkspark Potsdam

    Anmeldung/Reservierung über: Matthias Michel/Nomadenland 0176 - 30 00 51 51 oder info@nomadenland.de, www.nomadenland.de
    Eintritt 6€/4€ zzgl. Volksparkeintritt / Adventsspezial 11€/8€

    "MÄRCHENHEXE SILBERZWEIG" im Museumsdorf Düppel

    Als Märchenhexe Silberzweig erfreue ich märchenhexenhaft zu den großen Festen des Museumsdorfes Düppel kleine und große ZuhörerInnen.
    Mehr infos gibt es auf meiner Terminseite oder auf der Seite des Museumsdorfes Düppel

    Märchenhafte Archäologie
    Unter dem Titel "Märchenhexe Silberzweig auf den Spuren von Frau Holle" biete ich im Museumsdorf Düppel Führungen für Kita-Gruppen an.(Dienstags nach Voranmeldung)
    Die mit magischen Kräften ausgestattete Frau Holle lässt es nicht nur schneien, sondern auch Gold und Pech regnen. In einem mittelalterlichen Dorf wie Düppel könnte sich das Märchen ereignet haben … Märchenhexe Silberzweig erzählt zu Beginn das alte Märchen (15 bis 20 Minuten) und führt im Anschluss daran die Kinder an die „Frau Holle“-Orte im Museumsdorf: auf den Dorfplatz, zum alten Brunnen (mit Handspindel) und zum großen Palisadentor, wo die Kinder ein „Goldregen“ erwartet. Was im Märchen zuvor gehört wurde, kann nun berührt und erfahren werden. Je nach Altersstufe können Informationen aus dem mittelalterlichen Alltag die Führung ergänzen.

    Märchen erzählen - Ein kleine Einführung in ein altes Handwerk
    Seminar mit Praxisteil

    Termine am 5.5.2018 und 20.10.2018
    Das Einführungsseminar vermittelt einen ersten Eindruck von der alten Kunst des Märchenerzählens. Das freie Erzählen von Märchen (und Geschichten) wurde als mündliche Tradition vor allem im ländlichen - analphabetischen - Raum gepflegt, weniger an den adeligen Höfen, an denen ausgebildete, schriftkundige - und bezahlte - Dichter wirkten.
    Das Museumsdorf Düppel mit seiner Darstellung eines Dorfes in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts illustriert sehr schön ein Umfeld, in dem Märchen erzählt wurden. Umgekehrt wurden Märchen auch durch das alltägliche Leben im Dorf, auf dem Land, und die Entwicklung der verschiedenen Handwerke, bebildert und bereichert.
    Wir streifen im Theorieteil Themen wie: Märchendefinition, Altersbestimmung, Märchen als Aspekt von mündlicher Tradition und Traditionspflege; Wurzeln des Märchens in vorchristlichen Kultformen; Exkurs Brüder Grimm, Märchen im Kontext des Museumsdorfes (Motivvergleich germanische 'Frau Holle' - slawische 'Baba Jaga')
    Im Praxisteil arbeiten wir an einem Märchen: Klärung der im Märchen verwendeten Begriffe und der Struktur des Märchens (Roter Faden). Hinweise zur Lauterzeugung und schließlich die Präsentation erster Ergebnisse.
    Mit einer Abschlussrunde und einem Ausblick endet das Seminar.
    Anmeldung bitte direkt beim Museumsdorf Düppel!

    Museumsdorf Düppel
    Clauertstraße 11, 14163 Berlin
    Anmeldung über das Kontaktformular vom Museumsdorf: https://www.dueppel.de/angebote/kitas/
    Informationen gerne auch telefonisch beim Museumsdorf: 030 - 802 66 71

    Kosten:
    Die Führung kostet 4€ pro Kind, (min. aber 40,- EUR), dauert 60 Minuten und ist für Kinder ab 4 Jahren geeignet. Pro Termin können nicht mehr als 15 Kinder teilnehmen.
    Das Seminar kostet 50€. Teilnehmerzahl 5- 12 Personen

    Märchen & mittelalterliche Musik mit EIBENKLANG

    EIBENKLANG verbindet mittelalterliche und nordische Klänge , Folkmusik und das Erzählen von Märchen miteinander.

    EIBENKLANG sind:
    Cosima Hoffmann (Arrangements, Drehleier, schwedische Säckpipa, Gesang, Percussion)
    Florian Hellbach (Laute)
    und Silvia Ladewig (Erzählung, Gesang, Percussion)

    Musiziert werden schwedische Polska und Långdans, Instrumentalstücke, die in der Handschrift des dänischen Spielmanns Rasmus Storm überliefert sind, sowie nordische Balladen und Alte Musik, Mittelalter und Renaissance

    Wir spielen auf Festen, Mittelalterfesten und privaten Veranstaltungen
    Für Informationen zu Cosima Hoffmann: www.cosima-hoffmann.de

    Die aktuellen EIBENKLANG-Veranstaltungen stehen in meinem Terminkalender auf dieser Seite.

    Ausführliche Informationen, auch eine Übersicht aktueller Eiben-Termine sowie Booking auf unserer EIBENKLANG-Homepage: www.eibenklang.de
    Hier eine Auswahl unserer Programme:

  • "Das wilde Leben der Piratin Anne Bonny"

  • "Am Hofe der Markgrafen & in den Dörfern der Mark Brandenburg"

  • "König Richard Löwenherz zu Besuch am Hofe Sultan Saladins"

  • "Die abenteuerliche Reise des Skalden Rotzopf in die drei Welten - Eine Geschiche nach nordischen Motiven"

  • KLANGTHEATER der Märchenkumpaney Der Silberne Zweig

    Das Klangtheater ist ein Abenteuer für die Ohren. Es ist ein Konzept, das ich mit dem Musiker Sebastian Dreyer zusammen entwickelt habe. Wort und Klang sollen sich eng miteinander verbinden, sich ergänzen und aufeinander verweisen. Die erzählte Geschichte bekommt Hintergrundatmosphären; sie bekommt musikalische Ideen und (in der Regel Eigenkompositionen) Lieder, die das Erzählte ein Stück weitererzählen.
    Das Klangtheater gestalten wir als Abendprogramm für Erwachsene oder als Familienprogramm für Zuhörer ab 9 oder 12 Jahren. Folgende Produktionen stehen bisher zur Auswahl:


  • "Mythen am Sternenhimmel: Die Geschichte von Perseus und Andromeda"
    2016

  • "Als das Wünschen noch geholfen hat ... Märchen von Sternen und Schnuppen"
    2016

  • "Die Legende von Atlantis" Ein Abenteuer im Reich der Maya
    (2010, Erzählung von Silvia Ladewig nach Motiven der Maya)

  • "Oh wie ist die Welt so groß!" Die Suche eines Wasserstoffelektrons nach dem Ursprung der Welt
    (2009, Erzählung von Silvia Ladewig)

  • Der Goldene Hirsch - die abenteuerliche Fahrt des Skalden Rotzopf
    (2007, Erzählung von Silvia Ladewig nach nordischen Motiven)

  • Die Bremer Stadtmusikanten im Fliegenden Koffer (2005)

  • Drachengeschichten (2004, für Erwachsene, Erzählung von Silvia Ladewig)

    Mehr Informationen zu Sebastian Dreyer finden sich auf: www.sebastian-dreyer.de

  • Märchen & Theater mit dem Erzähltheater Machandel

    Als "Erzähltheater Machandel" arbeite ich mit meinem Kollegen Oliver Kube zusammen. Wir entwickeln Märchenstücke für Kinder und Abendprogramme für Erwachsene. Elemente aus dem Stehgreiftheater vermischen sich mit dem freien Erzählen von Märchen.
    Bisher realisiert:


  • Kinderprogramm: "Das entführte Hühnerhaus"
    (Openair-Inszenierung für die "Märchenwelten 2017" im Museumsdorf Düppel, 2017)


  • "Märchenzeit in der Historischen Mühle von Sanssouci"
    Märchen & Geschichten von Mühlen & Müllern (2017 und 2018)


  • "Wie der Golem nach Prag kam -
    Jüdische Märchen und Geschichten"
    Ein Abend für 2 Erzähler und 2 Puppen (2017)

  • "Die List der Frauen ist unvergleichlich -
    Colombina & Scaramuccia erzählen italienische Märchen" (2016)

  • "Als Frau Ghula und Herr Iftrit einmal einen Wettstreit austrugen"
    Märchen aus dem Orient (2016)

  • Kinderprogramm: "Hänsel und Gretel" (als Openair-Inszenierung für das Museumsdorf Düppel, 2016)


  • Mehr Informationen zu Oliver Kube finden sich auf: www.oliver-kube.de

    ERZÄHLEN FÜR FLÜCHTLINGSKINDER

    "Märchen öffnen Türen, die mit Gewalt nicht zu öffnen sind - leben in zwei Welten. Märchenstunden in Flüchtlingsunterkünften" so lautete der Titel eines Projektes von Märchenland - Deutsches Zentrum für Märchenkultur in Berlin (Link zur Dokumentation am Ende.). Aus den Erfahrungen des Pilotprojektes beim 3.Sächsischen Märchenfestivals 2015 ist nun der Beitrag "Märchen öffnen Grenzen - eine Bildungsinitiative für Flüchtlingskinder" erwachsen.

    Im Rahmen dieses Projektes geht es darum, Märchen als kulturelle Brücke einzusetzen. Zielgruppe sind Flüchtlingskinder aus verschiedenen Ländern im Alter von vier bis sechs, die über die Märchenvorstellungen einen ersten Kontakt zur deutschen Sprache und Informationen über den neuen Kulturraum erhalten. Und natürlich geht es um Freude, Abwechslung und das gemeinsame Erleben, denn nicht nur Kinder dieser Altersgruppe kommen zu den Veranstaltungen, sondern auch die älteren Geschwister und die Eltern.
    Das gemeinsame Erleben eint die verschiedenen Nationalitäten im Raum.

    Ich erlebe die Kinder und ihre Eltern, als offen und neugierig. Sie saugen wie ein trockener Schwamm begeistert Bilder und Worte auf und das Märchen wird trotz aller sprachlichen Lücken dennoch erkannt und genossen. Mit meinem Erzählerkollegen Oliver Kube stelle ich das Märchen "Hänsel & Gretel" dar. Wir sind eins von fünf Märchenteams, die mit je einem Märchen Flüchtlingseinrichtungen in sieben Bezirken besuchten. Unsere Werkzeuge sind pantomimische Darstellung und bewusst eingesetzte Sprachelemente (in Abhängigkeit von den vorhandenen Deutschkenntnissen), Miteinbeziehen der Kinder und nicht zuletzt ein ansprechendes, heiteres Bühnenbild und Kostüme, die den Alltag visuell erweitern. Märchen können in diesem Rahmen ein Aufhänger sein, negative Erlebnisse anzusprechen. Ein Fall: Nach dem Ansehen von "Schneewittchen" etwa konnten einige Kinder zum ersten Mal über den Tod und auch die Toten sprechen, die sie in ihrer Heimat und auf der Flucht gesehen hatten. Bei "Hänsel & Gretel" steht z.B. das Mitfühlen mit den beiden kindlichen Charakteren im Vordergrund, die sich aus ihrer gefährlichen Situation befreien können. Denn schließlich geht alles gut aus und das ist ein wichtiges Signal.
    Es ist geplant, das Projekt 2016 über die Grenzen Berlins hinaus weiterzuführen.

    Wer mehr zum Pilotprojekt erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, auf folgende Site zu gehen. Hier gibt es u.a. die wissenschaftliche Begleitstudie der Alice-Salomon-Hochschule unter der Leitung von Frau Prof. Kollak als PDF zum Herunterladen:
    http://www.maerchenland-ev.de/veranstaltungen/maerchenfestival_begleitstudie.html

    Mehr Informationen zu Oliver Kube: http://www.oliver-kube.de

    Es war einmal... MÄRCHEN UND DEMENZ

    Das Leben wird sehr anders wenn die Diagnose "Demenz" gestellt wird. Für die Erkrankten und ihre Angehörigen beginnt dann eine schwierige Zeit, die von den Phasen der Krankheit bestimmt wird. Der Begriff "Demenz" beschreibt einen komplexen Zusammenhang von Symptomen, deren Ursache im Kern noch immer unbekannt ist. Das Gehirn und seine Funktionen wie z.B. Gedächtnis und Bewußtsein, Ich-Identität und das Erkennen des Individuums in seiner Umwelt, degenerieren: es folgen Vergesslichkeit und Desorientierung in Zeit und Raum. Das Kurzzeitgedächtnis läßt rapide nach, die Erkrankten erkennen ihre nächsten Angehörigen immer weniger.

    Mit dem Fortschreiten der Erkrankung folgen oft die für ihre Umgebung herausfordernden Verhaltensweisen der Erkrankten: Apathie, Depression, Aggression, Unruhe mit außerordentlichem Bewegungsdrang, aber auch Ängste und ein starkes Bedürfnis nach Nähe und Fürsorge. Die herausfordernden Verhaltensweisen erschweren den Kontakt zwischen den Erkrankten und den Pflegenden, manchmal machen sie ihn fast unmöglich. Demenz als solche ist bisher nicht heilbar, doch können sehr wohl Maßnahmen ergriffen werden, um den Betroffenen Wohlbefinden und Entspannung zu vermitteln, denn die Gefühle bleiben für die Demenzerkrankten bis zum Schluß erlebbar und erweisen sich oft als einzige Brücke in das sich verschließenden Bewußtseinssystem, direkt hinein in das Langzeitgedächtnis. Erinnerung ist mit Gefühlen verbunden.

    Das Projekt "Es war einmal... MÄRCHEN UND DEMENZ" hat sich die Aufgabe gestellt, über das Erzählen von Märchen, Zugang in den emotionalen Bereich der Erkrankten zu finden. Da viele der Erkrankten als Kinder mit Märchen aufgewachsen sind, verbinden sich mit dem Zuhören oft Gefühle wie Geborgenheit, Kuscheligkeit (Vorlese- oder Erzählsituation abends vor dem Schlafengehen) und Wohlbefinden. Die Erfahrungen aus der Pilotphase des Projekts waren überwältigend und ermutigten alle Beteiligten, in eine zweite Phase einzutreten, die das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend seit 2013 aktiv förderte.
    Das Projekt wurde überdies wissenschaftlich von der Alice-Salomon-Hochschule unter der Leitung von Frau Prof. Kollak begleitet.
    Wer mehr zum Pilotprojekt und zum Modellprojekt erfahren möchte, ist herzlich eingeladen, auf folgende Site zu gehen. Hier gibt es die Berichte zu den verschiedenen Phasen des Projektes als PDF zum Herunterladen:
    http://www.maerchenland-ev.de/veranstaltungen/maerchen_und_demenz.html

    Gern biete ich als erfahrene Demenzerzählerin Märchenstunden für demenzerkrankte Menschen an. Dabei kann ich regelmäßig in die Einrichtung kommen (empfohlen) oder auch zu besonderen Gelegenheiten (Weihnachtsfeiern u.ä.) Bitte nehmen Sie gern mit mir Kontakt auf!


    Ärzte Zeitung, 06.05.2015
    Märchenstunde hilft Demenzkranken
    von Susanne Werner

    weitere PROJEKTE

  • "Geschichten von der Seidenstraße"

  • Jeder Abend ist einem Land an der Seidenstraße gewidmet. Geografische und historische Informationen, Wissenswertes zur Kultur und zu den Menschen bieten die Grundlage, auf der sich die Märchen, Mythen und Erzählungen des jeweiligen Landes entfalten können.


  • "Geschichten, die ein Gemälde erzählt"

  • Die Gemälde der Alten Meister zeigen vielfältige Motive, entnommen den antiken Mythen, biblischen und apokryphen Erzählungen sowie historischen Ereignissen. Gemälde sind Momentaufnahmen dramatischer Geschichten. Doch was sind das für Geschichten, die im Bild erzählt werden? Was bedeuten die Symbole? Oder die Anordnung von Landschaften und Figuren? Jeder Abend ist einem Gemälde und seinem Maler gewidmet. Informationen zu Leben und Werk sowie zur kunstgeschichtlichen Bedeutung runden die Erzählung ab. Die Gemälde-Geschichten sind bisher im Kunstgriff 23 im Atelier der Künstlerin Heike Isenmann zu hören gewesen
    Zum Beispiel:

    "Perseus und Andromeda" von Tiziano Vecellio (1488 - 1576)
    "Odysseus und Calypso" von Jan Brueghel d. Ä. (1568 - 1625)
    "Psyche und schlafender Amor" von Jacopo Zucchi (1541 - 1590)

  • "Foyergeschichten"

  • Foyergeschichten - das sind Geschichten die sich vor der heiligen Halle, der eigentlichen Theaterbühne abspielen. Foyergeschichten - das sind die großen Stücke des Theaters oder der Oper, herangeholt und frei erzählt - nach alter Tradition der Märchenerzähler in aller Welt.
    Bisher realisiert:
    "Der Sturm" nach William Shakespeare (2011 theaterforum kreuzberg)